Haarbehandlung

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Haarausfall mit PRP-Therapie und Stammzellentransplantation behandeln

Kurzinfo

Ziel: Haarausfall verhindern

Behandlungsart: minimal-invasiv

Dauer: 60-90 Minuten

Klinikaufenthalt: ambulant

Anästhesie:  örtliche Betäubung oder Dämmerschlafnarkose

Ausfallzeit: keine

Wirkdauer: ca. 2-5 Jahre

Haarausfall sowie dünner werdendes Haar sorgen sowohl bei Frauen als auch bei Männern gleichermaßen für Unwohlsein. Dabei sind die häufigsten Formen die sogenannten Geheimratsecken, kreisrunder Haarausfall oder der am Scheitel auffällige Haarverlust bei Frauen. Für Männer bedeuten kahle Stellen auf dem Kopf in der heutigen Gesellschaft häufig einen Verlust von Stärke und Selbstbewusstsein. Frauen sehen sich meist als weniger attraktiv.

Erfahren Sie nachfolgend, wie Sie durch eine minimal-invasive Therapie mit Eigenblut oder durch körpereigene Stammzellen die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers aktivieren können, sodass sich Ihre Haarwurzeln regenerieren und Ihre Haare sichtbar dichter werden.

Welche Ursache hat Haarausfall?

Haarausfall (Alopezie) kann verschiedene Ursachen haben. Nicht immer lässt sich dieser mit dem natürlichen Alterungsprozess oder einem erblich bedingten Haarausfall begründen. Wenn die Haare sehr schnell und an bestimmten Stellen der Kopfhaut ausfallen, kann dies bspw. durch Stress und eine falsche Ernährung entstehen. Es kann aber auch auf eine Hormonumstellung, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder aber auf einen Eisen- oder Zinkmangel hindeuten.

Was hilft am besten gegen Haarausfall?

Wie bereits erwähnt, gibt es sehr unterschiedliche Ursachen für einen Haarverlust. Daher unterscheiden sich auch die Behandlungsformen. In meiner Praxis in Berlin biete ich die sehr wirksame PRP-Therapie („Platelet Rich Plasma“) mit Eigenblut sowie die besonders effektive Stammzellentransplantation an. Auch das Microneedling kann bei dünner werdendem Haar bereits gute Ergebnisse erzielen.

Bevor Sie sich jedoch für eine der beiden Methoden entscheiden, um Ihren Haarausfall zu stoppen, sollten Sie vorerst die Ursachen für diesen in einer genauen Diagnose bei Ihrem Hausarzt oder Hautarzt ergründen. Denn wenn eine Erkrankung oder Stress dahinterstecken, können Sie den Haarausfall dann gezielt nach der Ursache behandeln – eventuell auch ganz ohne das Einnehmen von Medikamenten.

Die PRP-Therapie gegen Haarausfall

Eine Möglichkeit zur Haarausfall-Behandlung ist die sogenannte Eigenbluttherapie, auch als PRP bezeichnet. Die Methode kommt normalerweise als Vampir Lifting zur Gesichtsverjüngung zum Einsatz. Sie findet ambulant statt und benötigt keine oder nur eine örtliche Betäubung und ist meist innerhalb einer Stunde abgeschlossen.

Bei der PRP-Behandlung wird dem Patienten zuerst Blut abgenommen. Dieses wird anschließend in einer speziellen Zentrifuge aufbereitet, wodurch das plättchen- oder thrombozytenreiche Plasma, das PRP, gewonnen wird. Anschließend wird das PRP mithilfe ultrafeiner Nadeln in die Kopfhaut injiziert. Je nach Notwendigkeit können an den betroffenen Stellen gleich mehrere Injektionen gesetzt werden.

Wie wirkt die PRP-Therapie bei Haarausfall?

Das durch die Aufbereitung des Blutes gewonnene PRP bewirkt, dass sich neue, kleinste Blutgefäße bilden, die die Haarfollikel aktivieren. Die Enzyme, Nährstoffe und Wachstumsfaktoren im Plasma regen in der Folge das Haarwachstum an und stärken die Haarwurzeln.

Die PRP-Therapie kann sowohl bei einer androgenetischen Alopezie, also durch männliche Hormone bedingten Haarverlust, sowie bei kreisrundem Haarausfall bei der Frau gute Ergebnisse erzielen. Bereits ein paar Wochen nach dem Verfahren sind die Ergebnisse sichtbar. Für ein optimales Resultat sollten Sie jedoch mindestens 3 bis 6 Behandlungen in einem Abstand von 4 Wochen einplanen.

Nachbehandlung einer PRP-Therapie bei Haarausfall

Nach der Behandlung sollten Sie sich Ihre Haare für ca. 4-6 Stunden nicht waschen sowie auf Produkte wie Haarsprays oder -gele verzichten. Ansonsten können Sie sich normal frisieren – auch das Kämmen stellt in der Regel keine Probleme dar. Da es sich bei der PRP-Therapie um eine Behandlung mit Eigenblut – ohne chemische oder synthetische Stoffe – handelt, ist die Verträglichkeit für den Körper sehr gut. Sie müssen nicht mit Allergien oder Unverträglichkeiten rechnen und es entsteht zudem keine Ausfallzeit.

Die Stammzellentransplantation, um Haarausfall zu stoppen

Eine sehr effektive Therapie, um gegen ausfallende und dünner werdende Haare vorzugehen, ist die Stammzellentransplantation. Sie ist besonders erfolgreich bei kreisrundem sowie erblich bedingtem Haarausfall aber auch bei vernarbender Alopezie, die normalerweise als Nebenerscheinung von Erkrankungen oder Entzündungen der Kopfhaut auftreten. Die Stammzellentherapie kann den Ausfall der Haare verlangsamen und das Haarwachstum erfolgreich wieder anregen.

Wie funktioniert eine Stammzellentherapie gegen Haarausfall?

Damit die Stammzellentransplantation erfolgreich den Haarausfall stoppen kann, werden die Stammzellenreservoirs der Patienten genutzt. Zum einen können die Stammzellen aus dem Fettgewebe und zum anderen aus den Haarfollikeln gewonnen werden. Ich bevorzuge die Entnahme von Stammzellen aus dem Fettgewebe, da diese meist in ausreichender Menge vorhanden sind.

Das unter örtlicher Betäubung oder in Dämmerschlafnarkose entnommene Fettgewebe wird anschließend in einem speziellen Verfahren auf seine zellulären Bestandteile verkleinert. Aus dem gewonnenen „Nano-Fett“ wird die „stromal vascular fraction“ (SVF) isoliert, ein Gemisch aus angereicherten Stammzellen, Gefäß- und Bindegewebszellen. Das SVF wird mit sehr dünnen Nadeln in örtlicher Betäubung unter die Kopfhaut injiziert.

Die multipotenten Stammzellen aus dem Eigenfett lösen regenerative Vorgänge in den Haarfollikeln an, können sich selbst erneuern, können sich in Haar-bildende Zellen umwandeln und regen so das Haarwachstum in den von Haarausfall betroffenen Arealen an.

Wirkt die Stammzellentherapie gegen alle Formen von Haarausfall?

Ob kreisrunder Haarausfall, Verlust des Haares durch eine Erkrankung oder aber aufgrund von genetischer Veranlagung – Sie sollten sich bei jeder Form von Haarverlust eine genaue Diagnose einholen. Lassen Sie sich dementsprechend individuell zu einer möglichen Behandlungsform durch einen Experten beraten.

Eine Stammzellentherapie ist für Sie besonders geeignet, wenn der Verlust der Haare hormonell bedingt ist oder auf eine Vorerkrankung sowie die Einnahme von Medikamenten zurückzuführen ist.

Nachbehandlung einer Stammzellentransplantation

Da die Behandlung mit Stammzellen mit körpereigenen Stoffen und ohne zusätzliche Medikamente stattfindet, ist diese auch sehr gut verträglich und mit nur geringem Risiko (Fettabsaugung, Betäubung) verbunden. Zudem brauchen Sie die Therapie nur einmalig durchführen, um Ihre Haarwurzeln für ca. 3 bis 5 Jahre zu stärken und das Haarwachstum anzuregen. Empfehlenswert ist, diesen Prozess durch eine zusätzliche PRP-Therapie nach 2 bis 3 Monaten außerdem noch weiter anzuregen.

Nach der Behandlung sollten Sie vorerst einige Stunden auf die Verwendung kosmetischer Produkte für die Haare verzichten, da diese die Kopfhaut reizen und Ursache für vermeidbare Infektionen sein könnten. Im Bereich der abgesaugten Areale, wo das Fett entnommen wurde, ist es ratsam, für 4 Wochen Kompressionswäsche zu tragen.

PRP-Therapie und Stammzellentransplantation in Berlin

Leiden Sie unter kreisrundem Haarausfall, erblich bedingtem Haarausfall oder hat Ihr Haarverlust eventuell ganz andere Ursachen? Gern können Sie telefonisch oder per E-Mail mit mir Kontakt aufnehmen und wir erörtern in einem gemeinsamen Gespräch, welche Behandlung für Sie infrage kommt.

Wir kümmern uns hingebungsvoll um Ihr Anliegen, damit Sie sich bald über Ihr neues Haarwachstum freuen können!