lipoedem

Schmerzende, schwere Beine? Neigung zu blauen Flecken und Schwellungen?

Solche Beschwerden sind typisch für ein Lipödem der Beine. Lymphdrainage und Kompressionstherapie reichen häufig nicht aus, um die Beschwerden zu lindern. Fettabsaugung im Bereich der Beine kann zu einer Verbesserung der Symptomatik führen. Ich informiere Sie gerne über das Verfahren.

Das Lipödem ist eine Erkrankung des Bindegewebes und des Fettes. Wichtig ist, dass vor einer Fettabsaugung die Erkrankung fachärztlich diagnostiziert wird, z.B. durch einen Gefäßchirurgen. Präoperativ müssen Krampfader- und Lymphgefäßerkrankungen erkannt oder mittels Ultraschalldiagnostik ausgeschlossen werden.

Beim Lipödem werden 3 Stadien unterschieden:

  • Lipödem Stadium I: Die Haut ist glatt, das Unterhautfettgewebe ist verdickt, Knoten sind nicht sichtbar.
  • Lipödem Stadium II: Die Hautoberfläche ist wellig, das Unterhautgewebe ist knotig verdickt.
  • Lipödem Stadium III: Die Haut ist stark verdickt und uneben, das Unterhautgewebe ist verdickt und verhärtet, große und voluminöse Fettwülste sind sichtbar und behindern die Beweglichkeit.

Allen Stadien gemein ein mehr oder minder ausgeprägtes Ödem der Beine, das zu Schwellungen und Schmerzen führt. Eine verstärkte Neigung zu blauen Flecken (Hämatomen) ist ebenfalls vorhanden. Viele Frauen mit einem Stadium II und III suchen Erleichterung und Hilfe durch eine Fettabsaugung. Je nach Ausmaß des Oberschenkelumfangs mit oder ohne Befall der Unterschenkel muss in mehreren Sitzungen vorgegangen werden. Nach der Operation müssen maßgefertigte Kompressionsstrumpfhosen für 4 Wochen getragen werden. Empfehlenswert ist ebenfalls die Fortsetzung der bereits präoperativ begonnenen Entstauungsbehandlung mit der manuellen Lymphtherapie. Eine Kostenerstattung durch die öffentlichen Gesundheitskostenträger erfolgt bislang nicht.

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